
Eine Vielzahl an Institutionen, Organisationen und Vereinen hat Projekte und Konzepte entwickelt, die Kinder und Jugendliche in Kindertageseinrichtungen, Schule und Elternhaus in ihrer Entwicklung zu eigenverantwortlichen und gemeinschafts-fähigen Persönlichkeiten, die sich ihrer eigenen Sexualität bewusst sind, fördern und unterstützen.
Einige Konzepte zum Thema Prävention und Intervention möchten wir Ihnen beispielhaft vorstellen – erstellt zum Beispiel für die katholischen Schulen im Bistum Osnabrück und das Aloisiuskolleg in Bonn, das vom Jesuitenorden getragen wird.
Im Folgenden finden Sie eine Auswahl an sexualpädagogischen und persönlichkeitsstärkenden Projekten, die für Kindertageseinrichtungen, Schule oder Jugendarbeit geeignet sind.
Kritisch hinsehen und bewusst auswählen
In der Broschüre finden Träger und Verantwortliche in Schulen und Kindertageseinrichtungen Informationen und wissenswerte Hintergründe zum Aufbau und zur Gestaltung von Selbstbehauptungs- und Selbstverteidigungskursen für Mädchen und Jungen aller Altersklassen. Das Heft enthält Hinweise zur notwendigen Qualifikation der Trainerinnen und Trainer sowie eine detaillierte Checkliste und eine Selbstverpflichtungserklärung.
Zur Broschüre
Weitere Informationen beim Präventionsbüro PETZE - Projekt des Landes Schleswig-Holstein in Trägerschaft des Notrufs Kiel
Ein sexualpädagogisches Präventionsprojekt, das mit spielerischen, geschlechtsspezifischen Workshops Mädchen und Jungen im Alter von 10 bis 11 Jahren sowie ihre Eltern in den Veränderungen der Pubertät begleitet. Die Jugendlichen erlernen verantwortungsvoll und wertschätzend mit ihrem eigenen Körper umzugehen.
Das sexualpädagogische Programm möchte junge Menschen in ihrer Persönlichkeitsentwicklung fördern und sie zu einem verantwortlichen und reifen Umgang mit ihrer Sexualität begleiten. Dafür gibt es altersgerechte und individuelle Kursangebote.
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Mit der interaktiven Ausstellung ECHT FAIR werden Schülerinnen und Schüler der 5. bis 8. Klasse für das Thema Gewaltprävention, insbesondere häuslicher Gewalt, sensibilisiert. Zugleich bezieht ein Begleitprogramm die Lehrkräfte und Eltern mit ein und trägt zur Stärkung der Selbst- und Handlungskompetenz von Kindern bei.
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Das Projekt richtet sich an Kinder der 3. und 4. Grundschulklasse und vermittelt im Schulunterricht mit spielerischen und kreativen Methoden den Umgang mit Themen wie Vertrauen, Gefühle, Nein sagen und Hilfe holen. Dabei kann das Projekt von ausgebildeten schuleigenen Lehrkräften oder auch externen Multiplikatorinnen gestaltet werden.
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Ein Mut machendes Kaspertheaterstück, das Kindern im Alter von 3 bis 6 Jahren Spaß macht und sie über die Theaterveranstaltung hinaus darin bestärkt, Nein zu sagen und sich Hilfe holen zu dürfen. Das Projekt besteht neben dem Theaterstück auch aus einer zweitägigen Fortbildung für Erzieherinnen und Erziehern und einem begleitenden Elternabend.
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Das Präventionsprogramm besteht aus spielerische Erziehungselemente, die als 6-tägige Unterrichtsreihe konzipiert sind. Darin setzen sich Schülerinnen und Schüler aller Altersstufen altersgerecht mit den Themen Sexualität, Gefühlen und Handlungsmöglichkeiten auseinander. Zur Unterstützung werden Lehrkräfte und Eltern intensiv am Programm beteiligt.
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Im Präventionstheater „Ganz schön blöd!“ erlernen Mädchen und Jungen im Grundschulalter ein gesundes Misstrauen gegen Angstmache, Mobbing, Grenzverletzungen und sexuelle Gewalt. Es vermittelt ihnen das Zutrauen sich in komischen und belastenden Situationen Hilfe zu holen – denn: „Hilfe holen ist kein Petzen und kein Verrat!“ Die Aufführung kann kann von Schulen, Stadttheatern, Bürgerzentren sowie Pfarr- und Kirchengemeinden gebucht werden.
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In einer interaktive Szenencollage werden in lebhafter und kindgerechter Sprache alltagsnahe Situationen geschildert, in denen die körperlichen Grenzen von Kindern überschritten und verletzt werden und ihnen sexuelle Gewalt angetan wird. In gemeinsamer Arbeit von Eltern und Lehrkräfte werden Mädchen und Jungen im Grundschulalter ermutigt, ihren Gefühlen und Grenzen uneingeschränkt zu vertrauen.
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In einem dreijährigen Präventionsprogramm werden Eltern sowie Erzieherinnen und Erzieher in präventiver Erziehung geschult. Die Mädchen und Jungen erlernen spielerisch, welche Rechte sie haben, wie sie sich wehren und Hilfe holen können. Am Ende steht der gemeinsam Erfahrungsaustausch aller Beteiligten.
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